Anlegerinformationen

Das Börsenjahr 2007 war von gegensätzlichen Entwicklungen geprägt. Getrieben von einer anhaltend boomenden Wirtschaft in Fernost und zunehmenden Übernahmephantasien, übertrafen viele Aktienmärkte im fünften Hausse-Jahr nach dem Platzen der New Economy-Blase die alten Höchststände.

Im zweiten Halbjahr bereiteten die Subprime- und Kreditkrise der euphorischen Stimmung ein jähes Ende. Illiquide Geld- und Kreditmärkte sowie akzentuierte Vertrauensverluste brachten die Aktienmärkte ins Schlingern. Nur durch das beherzte Eingreifen der Notenbanken konnte Schlimmeres verhindert werden.

Trotz der einschneidenden Turbulenzen schlossen die amerikanischen Märkte solid im positiven Bereich, während Japan erneut die Erwartungen nicht zu erfüllen vermochte. Die fernöstlichen Schwellenländer erreichten im Einklang mit dem nachhaltig hohen Wirtschaftswachstum zumeist Kursgewinne im deutlich zweistelligen Bereich. Als einsamer Spitzenreiter erzielte die chinesische Börse einen Zuwachs von über 160 Prozent.

Uneinheitlich präsentierte sich Europa. Mit einer Performance von 22 Prozent führte Deutschland unangefochten die Rangliste an. Demgegenüber schloss die Schweiz leicht im Minus. Der vergleichsweise enge Markt und die hohe Gewichtung des Finanzsektors liessen hier kein besseres Ergebnis zu.

Stabiler Kurs unserer Aktie

Mit einem knappen Plus von 1.37 Prozent beendete die Helvetia-Aktie das Börsenjahr 2007 mit einem Schlusskurs von CHF 407.00, nachdem sich der Kurs im Jahresverlauf im Sog des Gesamtmarktes volatil entwickelte und zwischen einem Höchst von CHF 540.00 im April und einem Tiefst von CHF 340.00 im November schwankte. Im Vergleich zum Swiss Performance Index (–0.05 Prozent) als auch zum Versicherungsindex (–8.32 Prozent) ist dies im vorherrschend unfreundlichen Umfeld für Finanzwerte ein ansprechendes Ergebnis. Es bestätigt das grosse Vertrauen der Investoren gegenüber unserer Gesellschaft.

Kursverlauf 1.1.2007 bis 29.2.2008 indexiert (Liniendiagramm)