Ambitionierte finanzielle Ziele
Die Helvetia Gruppe ist kerngesund. Diese aktuell gute Verfassung in Kombination mit den initiierten strategischen Programmen erlaubt uns, ambitionierte finanzielle Ziele zu verfolgen:
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Wir streben mittelfristig eine Eigenkapitalrendite von rund 15 Prozent an;
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wir wollen die solide Kapitalkraft des Unternehmens erhalten und das heutige Rating bewahren;
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wir wollen auch in den nächsten Jahren gesundes Wachstum erzielen und unsere Marktposition schrittweise ausbauen.
Wachstumsdynamisierung
Auch wenn das Marktumfeld in den kommenden Jahren tendenziell schwieriger werden könnte, haben wir mit unserer Positionierung gute Voraussetzungen, um auch künftig eine auf gesundes Wachstum ausgerichtete Strategie zu verfolgen. Auf Länderebene wollen wir durch gezielte Dynamisierung unserer Verkaufssysteme, die Erschliessung neuer Kooperationen und die kontinuierliche Erneuerung und den Ausbau unserer Produktepalette wachsen. Im Bereich der Verkaufssysteme sollen Effizienz und Wirksamkeit gezielt verbessert werden. In einem länderübergreifenden Gruppen-Projekt werden die Geschäftseinheiten hierbei unterstützt. Ziel ist es, erfolgreiche Vertriebsmodelle oder Vertriebspraktiken von einem Land auf das andere zu übertragen. In der Schweiz sollen zudem die erfolgreiche Kooperation mit der Raiffeisen-Gruppe weiter optimiert und die Zusammenarbeit mit den Kantonalbanken nachhaltig abgestützt werden.
Ausbau des Lebengeschäftes im Ausland
Besonderes Wachstumspotenzial bietet mittel- bis langfristig das Lebensversicherungsgeschäft ausserhalb der Schweiz: In Deutschland, Österreich, Italien und Spanien sehen wir Chancen aufgrund des Umbaus der staatlichen Vorsorgesysteme hin zur verstärkten privaten Vorsorge, aber auch hin zur privatwirtschaftlich organisierten beruflichen Vorsorge. Mit der Marke «Helvetia» und unserer inhaltlichen Kompetenz können und wollen wir von diesem Trend profitieren. Als Akzentuierung der strategischen Stossrichtung im Lebengeschäft hat die Gruppe ein länderübergreifendes Projekt gestartet, welches im Bereich der fondsgebundenen Lebensversicherung über neue Produkte und neue vertriebliche Ansätze in den lokalen Märkten zusätzliche Wachstumsdynamik auslösen wird.
Aktive Akquisitionsstrategie
Mit einer aktiven Akquisitionsstrategie wird die Voraussetzung geschaffen, dass strategisch und finanziell günstige Opportunitäten rasch geprüft und genutzt werden können. Im Zentrum stehen dabei Ergänzungsakquisitionen innerhalb der heutigen Märkte der Gruppe, insbesondere auch zur Stärkung der Markt- und Kundenzugänge. Eine Erweiterung der geografischen Präsenz in neuen Märkten wird in den nächsten Jahren nicht angestrebt.
Verbesserung der operativen Performance
Die Helvetia hat in den letzten Jahren signifikante operative Performanceverbesserungen erreicht, die sich im Ergebnis des Berichtsjahres wie auch in jenen der Vorjahre erkennbar positiv ausgewirkt haben. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe unter härteren Marktbedingungen auch in Zukunft sicherzustellen, sind Verbesserungen der Kostensätze geplant. Die konsequente Ausschöpfung der Effizienzsteigerungspotenziale der Ländereinheiten wird durch eine gruppenweit aufgesetzte Initiative flankiert. Dabei werden auch grenzübergreifende Synergien zwischen den einzelnen Geschäftseinheiten geprüft und – wo sinnvoll – genutzt.
Effiziente Kapitalnutzung
Neben einer makellosen Reputation sowie der Motivation und Kompetenz unserer Mitarbeitenden stellt das Eigenkapital des Unternehmens eine der wichtigsten Ressourcen dar, entsprechend sorgfältig und effizient muss diese genutzt werden. Hierzu werden wir die Allokation des Kapitals in unserem Geschäftsportfolio weiterhin systematisch prüfen und steuern.
