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Im Kollektiv-Lebengeschäft verfolgte die Helvetia auch im Jahr 2007 einen nachhaltigen Wachstumskurs unter Beibehaltung der risikoorientierten Zeichnungspolitik. So konnten wir bei den periodischen Prämien ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 3.4 Prozent verzeichnen und damit unseren Marktanteil auf über 9 Prozent ausbauen. Diese erfreuliche Entwicklung ist unter anderem auf unser neues, innovatives Produkt «BVG-Invest» und unsere Beteiligung als Schweizer Netzwerkpartner des «Generali Employee Benefit Program» zurückzuführen. Im Einzel-Lebengeschäft blieben die Prämieneinnahmen unter dem Vorjahresergebnis. Der Rückgang resultiert vor allem aus den Marktbedingungen in der klassischen Einzelversicherung. Der Anteil der eigenkapitalschonenden, fondsgebundenen Lebensversicherungsprodukte konnte bei den periodischen Prämien planmässig deutlich ausgebaut werden, jedoch sind die Einmaleinlagen in diesem Bereich rückläufig. Um diesem Rücklauf entgegenzuwirken, haben wir im 4. Quartal 2007 unser neues Produkt «Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz» lanciert. Im Einmalprämiengeschäft profitierten wir von einer weiteren Neuauflage des während kurzer Frist zur Zeichnung angebotenen indexgebundenen Produktes «Swiss Trend». Im Rahmen des Zielgruppenmanagements und der besonderen Ausrichtung auf das Kundensegment 50plus wurde die Initiative «terzAvita» weiter ausgebaut. Spezialisierte terzAvita-Berater berücksichtigen dabei in einem dreistufigen Beratungsansatz die besonderen Bedürfnisse der Personen ab 50 Jahren im Hinblick auf die Pensionierung. Als Teil der erfolgreichen Umsetzung der neuen Marktleistungsstrategie Einzel-Leben wurde ein vollständig neues Offertsystem für die Vertriebskanäle lanciert. Hinzu kommt die Vereinfachung der Produkte und Verkaufsunterlagen für Kunden und Vertriebspartner. Damit folgt die Helvetia klar ihrer Linie Einfachheit. Die versicherungstechnischen Resultate bleiben gesamthaft stark. Verantwortlich dafür ist ein konsequent auf Ertrag ausgerichtetes Underwriting, eine hohe Portefeuillequalität und eine, auch konjunkturbedingt, tiefere Invalidisierungs- bzw. höhere Reaktivierungsrate, was sich in guten Erwerbsunfähigkeitsergebnissen niederschlägt. Erfolgreiches Nicht-LebengeschäftIm Nicht-Lebengeschäft dominierten weiterhin ein intensiver Wettbewerb und tendenziell weicher werdende Preise das Marktgeschehen in allen drei Geschäftsfeldern Privatkunden, Motorfahrzeuge und Firmenkunden. Umso erfreulicher ist es, dass wir abermals eine rundum gute Performance erzielen konnten. Das erwirtschaftete Prämienwachstum beträgt insgesamt 1.6 Prozent; die Sachversicherung wuchs um 0.5 Prozent, die Motorfahrzeugversicherung um 3.4 Prozent. Sowohl im Privatkunden- wie auch im Firmenkundensegment konnte damit die Marktposition weiter ausgebaut werden. Im Firmenkundengeschäft ist es gelungen, einzelne Nischen zu erschliessen; so etwa im Bereich Photovoltaik und Schmuck. Versicherungstechnisch präsentierte sich die Schweizer Nicht-Lebeneinheit trotz der Sonderbelastungen im ersten Halbjahr wieder stark. Die gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegene Schadenquote infolge von Grossschäden und Unwettern konnte jedoch nicht in vollem Umfang durch eine Kostensatzreduktion kompensiert werden und führte für das Geschäftsjahr 2007 zu einer leichten Erhöhung der Combined Ratio. Diese beträgt aus gezeichnete 89.5 Prozent und liegt damit nur 0.4 Prozentpunkte über dem exzellenten Vorjahr. |
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Verlauf:
Profitables Lebengeschäft
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