Strategisches Risikomanagement beginnt mit dem Festlegen einer nachhaltigen Asset-Allokation, welche auf die Verbindlichkeiten des Versicherungsgeschäftes und die Risikofähigkeit der Gesellschaft abgestimmt ist. Mit dem operativen Risikomanagement gilt es, die Risiken des Anlageportefeuilles unter Berücksichtigung der laufenden Marktentwicklung und -einschätzungen zu steuern.
Aufgrund der im Verlaufe des Jahres zunehmenden Überbewertung des Euro wurde dieser durch Termin- und Optionsgeschäfte zu grossen Teilen abgesichert. Ebenso wurden die Dollarpositionen aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Entwicklung und der Subprime-Krise substanziell gehedged. Im Zuge der sich akzentuierenden Krise wurden die Absicherungen auf den Aktienbeständen in der zweiten Jahreshälfte markant verstärkt. Bei den festverzinslichen Wertpapieren wurde weithin auf Absicherungsmassnahmen verzichtet. Die hohe Qualität des Obligationenportefeuilles hielt dem «Stresstest» der sich beschleunigenden Kreditkrise stand. Die Helvetia hat keine direkten Engagements im problematischen Subprime-Sektor, weder im Hypotheken- noch im Kreditkartenbereich. Ebenso setzen wir keine Kreditderivate ein. Nur wenige Titel des Portefeuilles waren von Rückstufungen betroffen. Nur in ganz wenigen Einzelfällen fiel das Rating eine Stufe unter das von unseren internen Anlagerichtlinien geforderte «A»-Rating. Die hohe Qualität der Obligationenportefeuilles erlitt damit keine Einbusse.
Die Absicherungskosten beliefen sich auf rund CHF 74 Mio. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Steigerung um CHF 11 Mio.
