Das Gruppenergebnis

Mit einem Gewinn von CHF 402.0 Mio. legt die Helvetia das zweitbeste Ergebnis im 150-jährigen Bestehen der Unternehmung vor und bestätigt damit die hohe Ertragskraft des Vorjahres. Alle Geschäftseinheiten tragen zumindest mit einem zweistelligen Millionenbetrag zu diesem guten Resultat bei, wobei die Ländermärkte Schweiz, Spanien und Deutschland den grössten Beitrag erwirtschafteten. Auch das Prämienwachstum von 4.4 Prozent ist angesichts der anspruchsvollen Marktbedingungen sehr erfreulich. Insbesondere im Nicht-Lebensegment konnte gesamthaft ein Wachstum über dem Markt erzielt werden. Gruppenweit konnte das direkte Nicht-Lebengeschäft mit einem Wachstum von 5.7 Prozent überzeugen.

Angesichts des schwierigen Marktumfeldes entwickelte sich auch das Wachstum im direkten Lebengeschäft mit 2.1 Prozent zufrieden stellend, während die Steigerung des Neugeschäftsvolumens gemessen in Annual Premium Equivalent (APE) um 13.1 Prozent sehr erfreulich ist. Die Helvetia konnte insbesondere bemerkenswerte Zuwachsraten bei der anteilgebundenen Lebensversicherung erzielen. Trotz volatiler Märkte steuerten die Kapitalanlagen erneut einen substanziellen Teil zum Gruppenergebnis bei.

Ergebniskennzahlen der Gruppe (Mio. CHF)

 

 

 

 

2007

2006

%

Ergebnis vor Steuern, total

505.5

562.2

–10.1%

– Leben

190.6

184.6

3.3%

– Nicht-Leben

286.5

321.6

–10.9%

– Übrige

28.4

56.0

–49.3%

Steuern

103.5

138.4

–25.2%

Periodenergebnis (nach Steuern)

402.0

423.8

–5.1%

Eigenkapitalbasis weiter gestärkt

Die Eigenkapitalbasis konnte mit einer Zunahme von CHF 112.2 Mio. oder 4.1 Prozent auf CHF 2850.6 Mio. gesteigert werden. Dieser Zuwachs ist auf das gute Ergebnis zurückzuführen, gedämpft durch die Dividende, Veränderungen der Marktwerte der im Eigenkapital erfassten Kapitalanlagen sowie namhafte Realisate bei den Aktien. Letztere konnten insbesondere dank umsichtiger Anlagepolitik und guter Markteinschätzung erzielt werden. Die Eigenkapitalrendite liegt mit 14.4 Prozent in der Bandbreite des strategischen Zielwertes von rund 15 Prozent. Resultierend aus dem etwas tieferen Gewinn nach Steuern und dem gestärkten Eigenkapital liegt sie um 1.8 Prozentpunkte unter dem ausgezeichneten Vorjahreswert. Auch die Solvabilität liegt mit erfreulichen 217.4 Prozent im angestrebten Zielbereich.