Verlauf: 

Anhaltend hoher Gewinnbeitrag des Nicht-Lebengeschäftes

Das Nicht-Lebenergebnis vor Steuern liegt mit CHF 286.5 Mio. weiterhin auf sehr hohem Niveau. Das Segmentergebnis ist jedoch um 10.9 Prozent tiefer ausgefallen als das ausgezeichnete Vorjahresresultat. Dies ist auf einen leichten Rückgang im Finanzergebnis und Projektkosten – unter anderem für unser 150-Jahr-Jubiläum – zurückzuführen. Demgegenüber verschlechterte sich die Technik trotz Sonderbelastungen im ersten Halbjahr – verursacht durch den Wintersturm «Kyrill» und weitere Grossschäden – kaum. Die Netto-Combined Ratio hat sich gegenüber dem Halbjahr dank dem ausgezeichneten Schadenverlauf im zweiten Semester und dem guten Schadenabwicklungsergebnis wieder normalisiert und liegt mit guten 94.5 Prozent nur 0.4 Prozentpunkte über dem Vorjahr. Die Brutto-Combined Ratio lag mit 94.9 Prozent etwas stärker über den 93.2 Prozent des Vorjahres. Dies ist vor allem auf die Bruttobelastung durch «Kyrill» zurückzuführen, der auch den um 1.7 Prozentpunkte höheren Brutto-Schadensatz in der Höhe von 63.0 Prozent erklärt.

Einmal mehr tragen alle Ländermärkte erfolgreich zu diesem guten Nicht-Lebenergebnis bei, wobei Spanien – wie auch im Lebengeschäft – immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dies führt zu einer weiteren Verbesserung unserer geografischen Diversifikation, die sich mitunter auch positiv auf die Erholung des technischen Ergebnisses nach den Unwettern im ersten Halbjahr ausgewirkt hat.

Im direkten Nicht-Lebengeschäft, welches mit 5.7 Prozent gewachsen ist, konnten in den meisten Regionen Marktanteile dazugewonnen werden, was insbesondere aufgrund des starken Preiskampfes auf allen Märkten und im Speziellen in der Motorfahrzeugversicherung erfreulich ist. Nach Regionen war das Wachstum am stärksten in Spanien (4.4 Prozent in Originalwährung) und Deutschland (3.3 Prozent in Originalwährung). Hervorzuheben ist, dass alle Segmente – mit Ausnahme Frankreichs, das wechselkursbereinigt einen Prämienrückgang von CHF 6.3 Mio. zu verzeichnen hat – zum Wachstum beigetragen haben. Nach Sparten betrachtet, konnte insbesondere die grösste Branche Sachversicherung mit wechselkursbereinigten 3.8 Prozent einen deutlichen Zuwachs verzeichnen. Noch deutlicher legte mit 4.9 Prozent (in Originalwährung) nur die im Volumen kleinere Haftpflichtversicherung zu.

Combined Ratio
netto

Helvetia
Gruppe

CH

DE

IT

ES

Übrige

2007

94.5%

89.5%

100.4%

99.4%

85.3%

94.2%

2006

94.1%

89.1%

99.0%

98.4%

90.5%

92.3%

2005

94.0%

95.4%

95.7%

98.0%

86.5%

92.8%

Erfolgreiche Ländermärkte

Wie schon im Vorjahr haben sämtliche operativen Geschäftseinheiten mit mindestens zweistelligen Gewinnen zum Gruppenergebnis vor Steuern von CHF 505.5 Mio. beigetragen. Den grössten Gewinn steuerte dabei wiederum die Schweiz mit CHF 221.8 Mio. bei. In Deutschland, das auf Vorjahresniveau liegt, erzielte das Nicht-Lebensegment trotz einer durch Wintersturm «Kyrill» belasteten Technik ein starkes Ergebnis und vermochte das geringfügig tiefere Lebenergebnis zu kompensieren. Der Ergebniszuwachs vor Steuern in Italien ist auf das Lebengeschäft zurückzuführen, welches höhere Finanzerträge ausweist sowie technische Fortschritte erzielt hat, während das Nicht-Lebenergebnis auf Vorjahresniveau liegt. In Spanien haben sowohl die Bereiche Leben wie auch Nicht-Leben durch starke technische Verbesserungen zu höheren Ergebnisbeiträgen in beiden Segmenten geführt. Wie bereits erwähnt, gewinnt Spanien damit neben der Schweiz immer mehr an Bedeutung. Im Segment «Übrige» konnte vor allem Österreich gegenüber dem Vorjahr trotz einmaliger Sonderkosten starke Fortschritte in beiden Segmenten erzielen.

Ergebnisse vor Steuern (Mio. CHF)

 

 

 

 

2007

2006

%

1

Österreich, Frankreich, Rückversicherung, Luxemburg sowie Jersey

Schweiz

221.8

289.0

–23.3%

Deutschland

50.2

51.4

–2.3%

Italien

35.1

27.7

26.7%

Spanien

125.5

110.1

14.0%

Übrige1

72.9

84.0

–13.2%

Helvetia Gruppe

505.5

562.2

–10.1%