
Herr Walser, Herr Loacker, wie beurteilen Sie das Geschäftsergebnis 2007?
Erich Walser: Wir konnten trotz einzelner grosser Schadenereignisse und trotz volatiler Finanzmärkte ein sehr gutes Ergebnis erwirtschaften. Der mit der Strategie 2010 eingeschlagene Weg hat sich bewährt. Kundenorientierung, unsere konsequente Ausrichtung auf Qualität und das Vermeiden von unkalkulierbaren Risiken haben sich in den meisten Segmenten wiederum in profitablem Wachstum niedergeschlagen. Das gute Jahresergebnis erlaubt es dem Verwaltungsrat, der Generalversammlung erneut eine attraktive Ausschüttungsquote vorzuschlagen. Mit einer beantragten Dividende von CHF 15.00 und einer Nennwertherabsetzung im Sinne einer einmaligen Jubiläumszahlung bestätigen wir unsere ertragsorientierte, kontinuierliche Ausschüttungspolitik. Damit erweist sich die Helvetia gegenüber den Aktionären einmal mehr als langfristig lohnende Investition.
Stefan Loacker: Mit der Gewinnentwicklung bin ich insgesamt zufrieden. Dies umso mehr, als wir im Jahr 2007 auch mit ausserordentlichen Schadenbelastungen konfrontiert waren. Die Ertragskraft der Gruppe ist breit abgestützt und steht auf einem soliden Fundament.
Wachstumsmässig konnten wir im Heimmarkt die gesetzten Ziele mehrheitlich erreichen. Die grössere Dynamik zeigen jedoch unsere europäischen Märkte. Insbesondere in Deutschland und Spanien konnten wir überdurchschnittliche Wachstumsraten erreichen, in der Lebensversicherung sogar im zweistelligen Bereich. Dies illustriert einmal mehr, dass unser Marktportfolio auch mittel- und langfristig über ein gesundes Wachstumspotenzial verfügt und wir mit der Marke Helvetia und überzeugenden Versicherungs- und Vorsorgeprodukten sehr chancenreich positioniert sind, um davon erfolgreich zu profitieren.
